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Pressemitteilungen
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11. August 2009

Stellungnahme zum Plakat der Kampagne der „Bündnis 90 / Die Grünen“ in Kaarst / NRW

Bündnis 90 / Die Grünen in Kaarts wirbt auf einem Wahlplakat mit rassistschen und sexistischen Klischees.
Auf einem Plakat ist ein nackter Schwarzer Frauenhintern abgebildet, welcher von weißen Frauenhänden umfasst wird. Darüber steht der Slogan:

“DER EINZIGE GRUND SCHWARZ ZU WÄHLEN”

Dieses Plakat ist rassistisch und sexistisch.


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22. August 2007

Stellungnahme des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) und
seiner Mitgliedsorganisationen zum einjährigen Bestehen des
Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Wir, im Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) organisierten unabhängigen Antidiskriminierungsbüros/-stellen, Selbstorganisationen und wissenschaftliche Einrichtungen begrüßen grundsätzlich das AGG.

Dennoch halten wir auch ein Jahr nach Inkrafttreten des AGG an unserer Kritik fest: Zum einen ist das AGG nicht angemessen ausgestaltet, bleibt an vielen Stellen hinter den Anforderungen der EG-Richtlinien zurück und enthält zum anderen für von Diskriminierung Betroffene zahlreiche rechtliche und praktische Hürden. Dazu zählen z.B. die unzureichende Fristregelung, die finanzielle Situation der Betroffenen sowie Resignation und Angst gegen die erlebte Diskriminierung vorzugehen, die wir auf Seiten der Betroffenen beobachten. Eine weitere besonders gravierende Hürde besteht darin, dass immer noch keine bundesweit flächendeckende Infrastruktur von Beratungsstellen für von Diskriminierung Betroffene existiert.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. unterstützt die Forderungen.

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20. April 2006

Afrika-Rat und Internationale Liga für Menschenrechte fordern geeignete Sofort-Maßnahmen gegen rassistischen Terror.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. unterstützt die Forderungen.

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14. Oktober 2004

Übersicht und gemeinsame Stellungnahme der Vereinigung Afro-Deuscher AnwältInnen und JuristInnen (VADJ)
und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. zum Zuwanderungsgesetz.

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14. September 2004

Erklärung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland zu einen ‚Selbstmord’ in einem Brüsseler Gefängnis.

Am 9. August 2004, um 21:30 Uhr starb Chukwuemeka Charles Onyegbule, ein 23-jähriger Nigerianer, in einem Brüsseler Gefängnis.
In der Nacht zuvor war er von der Polizei wegen fahrlässigen Fahrens aufgegriffen worden. Am Nachmittag wurde er – auf noch unklarer rechtlicher Grundlage - in das Gefängnis Forest/Vorst überstellt, und allein in Zelle 1006 gesperrt. Hier lebte er nur noch drei Stunden. Es heißt, er habe sich erhängt.

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21. JUNI 2004

Bagatellisierung deutscher Kolonialverbrechen
ISD-Bund unterstützt Berliner Konferenz 2004
.
„Die Deutschen haben nicht nur einen Vernichtungskrieg geführt. Sie haben die ersten Konzentrationslager der deutschen Geschichte eingeführt. Von den 80.000 Herero, die vor Beginn des Krieges gezählt worden waren, haben ca. 15.000 den Vernichtungskrieg überlebt. Von den ca. 20.000 Nama waren es ca. 9.000. An diese deutschen Taten erinnern wir uns heute."
So der Grüne Hans-Christian Ströbele.

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5. JUNI 2004

ISD-Bund verurteilt „ethnische Säuberungen“ im Sudan und ruft zu Spendenaktion für Flüchtlinge auf

„Es gibt keinen Zweifel daran, dass sich die sudanesische Regierung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur schuldig gemacht hat. Der UNO-Sicherheitsrat darf die brutalen Fakten nicht ignorieren.“ so Peter Takirambudde, Direktor der Afrika-Abteilung von Human Rights Watch

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5. JUNI 2004

Internationale Petition an Sudans Präsidenten
ISD-Bund ruft zu Unterstüztung von amnesty international auf

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8. Januar 2004

Protest der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland zu einem Theaterstück bei der Volksbühne in Berlin

Die Volksbühne Berlin lädt als Reaktion auf den Protest der Initiative Schwarze Menschen in Deutsch-land zu einem Podiumsgespräch ein, das sie unter den Titel: „Kampf des Negers und der Hunde - ein Fall von Rassismus?“ stellt.

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5. November 2002

Weißer Blick – schwarzes Objekt
Eine neue Ausstellung in alter Tradition?
Am 8. November eröffnet in Köln im EL-DE-Haus eine Ausstellung zu Schwarzen Menschen im NS-Staat die Pforten, die eine weitere Facette der Unterdrückung und Diskriminierung im deutschen Nationalsozialismus zeigt. Peter Martin zeichnet als Projektleiter für diese Ausstellung verantwortlich. Also auch für den unsäglichen Haupttitel: „Besondere Kennzeichen: Neger.“

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Publiziert am: 2004-07-09 (20903 mal gelesen)

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